23. November 2014

Chronik der Strassenbahnerkapelle

 

Im Mai 1923 haben sich vier Kollegen aus dem Fahrdienst zusammengetan, um als Quartett mit Chorälen und Liedern bei Beerdigungen von Kollegen zu musizieren. Durch den unregelmäßigen Dienst war das leider nicht immer möglich und so blieb der Erfolg aus.

 

 Im Frühjahr 1925 hat dann unter Leitung des Kollegen Volkert mit 10 – 12 Musikern die eigentliche Tätigkeit der Straßenbahnerkapelle begonnen und ist somit offiziell als Gründungsjahr datiert. Bei Auftritten mußte jeder Musiker selbst für Ersatz oder Diensttausch sorgen. Die Förderung durch die Dienststelle war noch in den Kinderschuhen.

Von 1928 an übernahm Kollege Delling die musikalische Verantwortung und gab diese bereits 1929 an Kollegen Weisel weiter.

Ab April 1933 übernahm Kollege Hans Röger die Kapelle und sorgte für Zuwachs an Musikern.

Er konnte auch durchsetzen, daß die Musiker bei Prwww.strassenbahnerkapelle-nuernberg.deoben und Veranstaltungen vom Dienst freigestellt wurden. So konnten erstmals regelmäßige Proben stattfinden. Durch diese 0, Unterstützung fanden Kollegen aus anderen Dienststellen den Weg zur Kapelle.

1934 stand die Kapelle unter der Leitung des Kapellmeisters Jakob „Gobel“ Brückner und hatte eine Stärke von 40 Musikern. Das Repertoire reichte von der Volksmusik bis zur klassischen Musik.

Während des Krieges wurde es still um die Straßenbahnerkapelle.

 

Im Sommer 1945 begann Ernst Welß mit dem Wiederaufbau der Kapelle. Es waren fünfzehn Musiker. Die Mitgliederanzahl stieg durch Werbung der Kollegen bei Neueinstellungen sehr schnell an. Das Orchester wurde bei Standkonzerten im gesamten Stadtgebiet, in Verbindung mit dem Kulturamt der Stadt Nürnberg, eingesetzt.

 

 

 

In den fünfziger Jahren kam dann ein Rückschlag. Mehrere Kollegen wechselten zu anderen Dienststellen. Durch betriebsfremde Musiker konnte diese Krise jedoch überbrückt werden.

 

 

 

Unter der Leitung von Alois Pschiebl gewann die Straßenbahnerkapelle musikalische Anerkennung. Seine Stabführung ging von 1963 – 1973.

Konrad Nüchterlein übernahm die Nachfolge bis 1981. Unter seinem Wirken als Kapellmeister wurde im Mai 1975 das 50-jährige Jubiläum gefeiert.

 

Ab Mitte 1981 führten Hans Belian als musikalischer Leiter und Kollege Eduard Fuchs als Musikbetreuer die Straßenbahnerkapelle an. Höhepunkte waren im Herbst 1985 die Reise in Nürnbergs Partnerstadt Krakau, die Eröffnung des Historischen Straßenbahnmuseums im alten Werk Peter und natürlich nicht zu vergessen die Veranstaltungen zum 60-jährigen Jubiläum.

 

 

Die damaligen Einsätze waren jährlich 7 Standkonzerte mit Absprache des Kulturamtes der Stadt Nürnberg, weitere Feierlichkeiten der Stadtverwaltung und für betriebliche Anlässe in kleiner oder großer Besetzung.

Hierauf folgten im September 1986 die U-Bahn Eröffnung Röthenbach, 1987 die Inbetriebnahme der ARA-Sandreuth, im September 1988 die Eröffnung des U-Bahnhofs Opernhaus. Im Juni 1989 dann ein weiterer Besuch der Partnerstadt Krakau mit Gegenbesuch der Straßenbahnerkapelle von Krakau im Dezember. Gemeinsam wurde die musikalische Umrahmung der Eröffnung der U-Bahn Strecke Fürth/Hauptbahnhof und die alljährliche Weihnachtsfeier gestaltet. Im September 1990 wurde der U-Bahnhof Wöhrder Wiese der Öffentlichkeit übergeben. Auch die Feierlichkeiten zur Einweihung des TBG Sandreuth wurden im November 1991 von der Kapelle mitgestaltet. Der ehemalige Generaldirektor Lothar Netter durfte musikalisch im Juni 1992 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet werden. Offiziell in Betrieb gesetzt wurde die U-Bahnhaltestalle Schoppershof im Mai 1993.

Im Februar 1994 wurde Günter Sebald, der die Kapelle nach der Pensionierung von Eduard Fuchs seit 1986 betreute, in den betrieblichen Ruhestand verabschiedet. Beide Kollegen musizieren dennoch weiterhin im Orchester mit. Zum Nachfolger von Günter Sebald wurde der bis dahin stellvertretende Musikbetreuer Richard Ziegler gewählt. Weitere Auftritte 1994 waren unter anderen im September der Spatenstich zur U-Bahn Erweiterung ab Fürth/-Hauptbahnhof-Billinganlage-Hardthöhe und das Richtfest des neuen Sozialgebäudes im Betriebsgelände Sandreuth.

Im Juni 1995 bekam die Straßenbahnerkapelle ein neues Outfit in Form einer modischeren Dienstkleidung. So uniformiert wurde das umgebaute Uhrenhaus Sandreuth eingeweiht.

Am 7.Juli 1995 feierte die Straßenbahnerkapelle der VAG Nürnberg das 70-jährige Jubiläum.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kapelle eine Stärke von 40 Musikern. Das Repertoire umfasste die Volks- und klassische, aber auch moderne Musik. Die öffentlichen Auftritte häuften sich. Pro Jahr war man cirka 40mal im Einsatz, verteilt auf Beerdigungen, städtische und betriebliche Anlässe. Im Juni 1996 folgte dann nochmals eine Reise nach Krakau, um bei der Eröffnung des „Nürnberger Hauses“ mitzuwirken.

 

Zum Herbstkonzert im Oktober 1996 übergab der Dirigent Hans Belian nach 15-jähriger Funktion als musikalischer Leiter den Taktstock an den Kollegen Winfried Saam. Musikbetreuer Richard Ziegler übertrug ebenfalls, bedingt durch seine Versetzung in den Vorruhestand, seine Funktion dem bisherigen Stellvertreter Stefan Rupprecht. Der Kapelle bleiben die Kollegen Belian und Ziegler als aktive Musiker weiterhin treu.

 

 

 Somit vollzog sich, sowohl im musikalischem als auch im organisatorischen Wirken der Straßenbahnerkapelle, ein Generationswechsel.

Die Nachfolger Winfried Saam und Stefan Rupprecht kann man durchaus als „Eigengewächs“ der Straßenbahnerkapelle bezeichnen, welche nun das hinterlassene Erbe in bewährter Form weiterführen.
                                                                                                                                                                                                                                                                                             

 

 

 

Musikalisch umrahmte die Straßenbahnerkapelle von 1997 bis 1999 über 160 Veranstaltungen.

Nimmt man im Schnitt pro Jahr 45 Proben hinzu, waren die Musiker fast 300mal im Einsatz.

 

 

 

 

 

 

Höhepunkte waren unter anderen die Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre U-Bahn Nürnberg im März 1997 und die Verabschiedung in den Ruhestand des damaligen Generaldirektors der Werke, Dr. Ing. Wolfgang Krug, im Juli desselben Jahres. 1998 feierte der Busverkehr in Nürnberg sein 75-jähriges Jubiläum, die neue Kantine des Betriebshofes Maximilianstraße und das Ausbildungszentrum in Sandreuth konnten eingeweiht werden. In Betrieb gesetzt wurde die Weiterführung der U1 in Fürth. Im Jahr 1999 wurde neben diversen Konzerten und Auftritten, insbesondere beim Richtfest des EWAG-Kundenzentrums an der Fürther Straße und der Öffnung der U-Bahntrasse Flughafen, die musikalische Qualität und Vielfältigkeit der Kapelle unter Beweis gestellt.

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Straßenbahnerkapelle wird im April 2000 erstmals ein Tonträger (CD) aufgenommen und beim Jubiläumskonzert am 16. Juli 2000 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Moment hat der Klangkörper eine Stärke von 46 Mitgliedern und ein Durchschnittsalter von 48 Jahren. Der jüngste Kollege ist gerade mal 18 Jahre alt, der älteste aktive Musiker zählt 77 Lenze. Im historischen Straßenbahndepot St. Peter fand der offizielle Festempfang statt. Nach den Grußworten des Vostandsvorsitzenden der Werke, Herbert Dombrowsky, und des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg, Dr. Ludwig Scholz, konnte man sich bei einem fränkischen Buffet in der Ausstellung über die Entstehung und das Wirken der Straßenbahnerkapelle umfangreich informieren. Bei einer Oldtimerfahrt in einer festlich geschmückten Straßenbahn ging es dann durch Nürnberg. Die Jubiläumsveranstaltungen wurden am Wochenende des 16./17.Juli 2000 im Betriebsgelände Sandreuth durchgeführt. Den geladenen Gästen und der Öffentlichkeit bot sich ein buntes Programm. Neben Kinderkarussell, Schießbuden, kulinarischen Köstlichkeiten und Weißwurstfrühschoppen wurden live Blas- und Dixielandmusik sowie fränkischer Humor mit dem Duo Herbert und Renate geboten. Ein Oldtimer-Bus transportierte die Besucher alle halbe Stunde von und zu den Veranstaltungen der 900 Jahr-Feier der Stadt Nürnberg. Im Oktober 2000 wurde erstmals eine private Musikerreise über ein verlängertes Wochenende nach Kochel am See organisiert.

Mit 20 Musikern wurde im September 2001 die Big-Band ins Leben gerufen. Neben elektronischer Begleitung, Klavier, E-Bass- und Gitarre wurde erstmals auch zu den Arrangements dreistimmig gesungen. Die Feuertaufe bestanden die Musiker beim Ehrungsabend der Städtischen Werke in der Meistersingerhalle dann im Dezember.

2002 umrahmte die Straßenbahnerkapelle unter anderem die Feierlichkeiten 30 Jahre U-Bahn in Nürnberg im Betriebshof an der Kafkastraße in Langwasser, ebenso im Jahr 2003 die Öffentlichkeitsveranstaltung im neuen Straßenbahnwerk „Heinrich Alfes Straße“ zusammen mit den Gästen des Blasorchesters der Stuttgarter Straßenbahnen.

Die Musikerreise wurde ein fester Termin in der Jahresplanung. So führten die Ausflüge nach Schönberg im Stubaital, Ortenburg in Niederbayern und Heidelberg.

Das Orchester musste leider auch etliche Tiefschläge hinnehmen. So verstarben langjährige passive und aktive Musiker, unter ihnen auch überraschend 2004 der ehemalige Musikbetreuer Richard Ziegler. Kompensiert wurden diese Verluste durch etliche neue Mitglieder, erstmals auch Damen. Der U-Bahnhof Fürth-Krankenhaus wurde im Dezember der Öffentlichkeit übergeben, mit neuem Programm und im neuen Outfit präsentiert sich die Big-Band. Nicht nur musikalisch, sondern auch „online“ ist die Kapelle durch ihre Internetpräsenz unter   www.strassenbahnerkapelle-nuernberg.de „up to date“.

Zum 80-jährigen Jubiläum im Jahr 2005 gehörte die stolze Zahl von 51 Musikern der Straßenbahnerkapelle an. Das Orchester und seine Gäste feierten dieses Jubiläum mit einem Konzert im Uhrenhaus des Betriebsgeländes Sandreuth am 17. Juni 2005. Produziert wurde auch die 2. CD mit dem Titel „Unterwegs mit Musik“, erstmals mit Big-Band-Arrangements. Die Jubiläumsreise führte die Kolleginnen und Kollegen nach Schleching im Chiemgau.

In den Jahren 2006 bis 2009 wurden u. a. die Weiterführung der U-Bahnlinie 3 Gustav-Adolf-Strasse, sowie die Eröffnung der U-Bahnhöfe Fürth-Hardthöhe und Maxfeld musikalisch umrahmt. Selbstverständlich für die Kapelle waren die Ständchen in verschiedenen Altenheimen der Stadt Nürnberg sowie deren Sommerfeste. Die Frühjahrs- und Herbstkonzerte wurden von den Zuhörern begeistert besucht- nicht zuletzt ein Verdienst des Dirigenten Winfried Saam und dessen Stellvertretern. Vertiefen konnte man auch die Kapellenfreundschaft mit den Kollegen aus Stuttgart. Nach unserem Besuch und gemeinsamen Musizieren zu deren Kinderfest im Sozialwerk der Stuttgarter Straßenbahn A.G. fanden sich die Stuttgarter Kollegen zum Tag der offenen Tür im Betriebshof Heinrich-Alfes-Strasse in Nürnberg ein.

Die Big-Band erfreute sich immer größerer Beliebtheit und spielte zum Tanz bei den alljährlichen Sportlerbällen im Uhrenhaus und zu den Jubilarfeiern der N-ERGIE, VAG, StWN und WBG- Mitarbeitern in der Meistersingerhalle auf. Große Teile des Musikprogramms der Band werden vom Kollegen Josef Prommersberger selbst arrangiert.

Aber auch die Freizeitaktivitäten werden nicht vernachlässigt. Die jährliche Musikerreise über ein verlängertes Wochenende ist fester Bestandteil des Terminplans und ging ins Stubaital nach Schönberg, ins Salzburger Land nach Lofer und in den Kaiserwinkel zum Walchsee. An den traditionellen Tagesausflügen mit Familie und Pensionisten nehmen zahlreiche Bekannte und Freunde der Musiker/innen teil, und so sind die Busse stets gut gefüllt. Auch die erste „Musikerhochzeit“ konnte gefeiert werden. Der Schlagzeuger Frank Nowag nahm Andrea Saam, die Tochter unseres Dirigenten und zugleich erste Klarinettistin im Orchester, zur Frau. Josef Prommersberger übernimmt auf Grund seiner langjährigen Erfahrung in der Tanzmusik die musikalische Leitung der Big-Band.

Das Jahr 2010 stand dann ganz im Zeichen des 85-jährigen Jubiläums. Im ausverkauften Uhrenhaus gab die Kapelle unter der Leitung von Josef Prommersberger am 11. November ihr Jubiläumskonzert zugunsten der Spendenaktion „Freude für alle“. Mit dem Konzert konnte einen stattlicher Betrag erspielen werden, den die Geschäftsleitung noch zusätzlich aufstockte. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der von den Kollegen Josef Prommersberger und Winfried Saam komponierte Marsch der Straßenbahnerkapelle „Steig Ein!“. Gewidmet ist er der Geschäftsführung des Konzerns als Dank für die große Unterstützung. Die Jubiläumsreise ging nach Stuttgart, wo die Big-Band anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Orchesters der Stuttgarter Straßenbahn die Abendveranstaltung begleitete.

Neben den alle Jahre wiederkehrenden Auftritten wie Sommerfesten in städtischen Altersheimen, Werkkonzerten, Sportlerbällen und Maifeiern begleiteten die Musiker und Musikerinnen 2011 die Feierlichkeiten zur Pensionierung von Herbert Dombrowsky, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke Nürnberg und großer Gönner der Straßenbahnerkapelle, der „U-Bahnhoferöffnung Friedrich-Ebert-Platz“, der neuen Straßenbahnstrecke Pillenreuther Straße und die Veranstaltung „50 Jahre Tag der offenen Tür“ im Straßenbahnbetriebshof Heinrich-Alfes-Straße.

 Beim Herbstkonzert am 03. November 2011 führte Winfried Saam zum letzten Mal den Taktstock. Gesundheitliche Gründe waren der Anlass, als Dirigent aus der Kapelle auszuscheiden. Unzählige Konzerte und Aufführungen fielen in seine 15-jährige Schaffenszeit. 704 Musikproben,193 betriebliche und 87 städtische Auftritte kamen zusammen. Alles in allem hat „Sammy“ fast 1000x den Taktstock geschwungen. Unter seiner Leitung entstanden auch die drei Tonträgerproduktionen der Straßenbahnerkapelle. Der Marsch der Straßenbahnerkapelle diente auch Vorlagenthema zur Maxi-Single-CD-Titel „Steig Ein!“, die im September 2011 eingespielt wurde. Als Trompeter bleibt Winfried Saam weiterhin der Kapelle treu.

 

 

Offiziell weitergereicht wurde das Dirigat von Winfried Saam an seinen bisherigen Stellvertreter Josef Prommersberger. Als 2. musikalischer Leiter fungiert Rainer Sebald, seit 1978 aktiver Flügelhornist bei der Straßenbahnerkapelle. Im November 2011 konnte Josef Prommersberger gleich bei der CD-Produktion „Balance“ der Big-Band sein musikalisches Know-how zum Besten geben. Mit sieben Titeln (fünf davon mit Gesang) und neben den klassischen Instrumenten wie Trompeten, Saxophonen,Posaunen und Schlagzeug, kamen auch Gitarren und Keyboard’s zum Einsatz.

 

Immer mehr ins Rampenlicht setzten sich 2012 Orchester und Big-Band. Bei der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Verkehrsverbund Großraum Nürnberg“ und beim Mitarbeiterfest der VAG im Betriebshof an der Kafkastraße in Nürnberg-Langwasser gaben beide ihr Bestes, ernteten von namhaften Mitwirkenden und Gästen der Veranstaltungen großes Lob und reichlich Beifall. Bei der Ruhestandsverabschiedung von VAG-Vorstandsmitglied Dr. Rainer Müller, der Einweihung der Biogasanlage der N-ERGIE und der wbg-Grundsteinlegung für das bayernweite Wohnmodell „IQ – Innerstädtische Quartiere“ konnte auch in kleiner Besetzung die musikalische Breite und Vielfalt des Repertoires der Straßenbahnerkapelle dargestellt werden.

Zum Tag der offenen Tür 2013 im Busbetriebshof Schweinau stärkten sich die Besucher bei leichter Unterhaltungsmusik durch die Straßenbahnerkapelle beim Weißwurstfrühschoppen. Immer mehr kommt nun auch das Dirigat von „Josi“ Prommersberger im Gesamtorchester zum Tragen. Mit einem gesunden Mix aus altbewährter Blasmusik, klassischer und moderner Konzertmusik bis hin zu Arrangements aus Rock und Pop kann die Kapelle ihre Zuhörer bei Frühlings- und Herbstkonzert im Uhrenhaus des Betriebsgeländes Sandreuth begeistern.

 

Bei den Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag des Alt-Oberbürgermeisters Dr. Peter Schönlein im Historischen Straßenbahndepot St. Peter im März 2014 und auch begleitend zu den Veranstaltungen der „Blauen Nacht“ der Stadt Nürnberg im Mai mit gleichzeitiger Wiedereröffnung des Depots nach Umbaumaßnahmen gaben die Musikerinnen und Musiker ihr Bestes. Nach über fünfzehn Jahren wird nun auch wieder am Südstadtfest im Annapark gespielt. Eine Herausforderung für alle Beteiligten war das Mitarbeiterfest der N-ERGIE am Rollfeld des Airports Nürnberg. Trotz Temperaturen weit über 35 Grad heizten Kapelle und Big-Band in der Mittagshitze drei Stunden zusätzlich ein.

 

 

 

Im Juli 2015 präsentierten sich Orchester und Big-Band beim Mitarbeiterfest der VAG im Ofenwerk Nürnberg zur „VAG-Kärwa“ in Dirndl und Lederhose. Mit zünftiger Blasmusik und internationalen Hits wurden die Gäste bei sommerlichen Temperaturen unterhalten.

 

 

Das Highlight des Jahres war sicherlich neben Frühjahrskonzert, Sportlerbällen, Südstadtfest, Sommerfesten in den Städtischen Altersheimen und 30 Jahre Historisches Straßenbahndepot St. Peterdas Jubiläumskonzert „90 Jahre Straßenbahnerkapelle“ am 12. November im Uhrenhaus Sandreuth.

Bei einem Presseinterview im Vorfeld betonte Dirigent Josef Prommersberger:

                                                                                 „Die Musik ist uns eine Herzenssache, alle sind mit Begeisterung dabei“ !!

 

 

Die Musikerinnen und Musiker ließen dies dem zahlreich erschienenen Publikum deutlich spüren. Die Zuhörer erlebten ein kurzweiliges Programm, kombiniert aus konzertanter- und traditioneller Blasmusik. Den Schlusspunkt setzte das Orchester zusammen mit der Pipe-Band „Franconien Highlanders“ und dem Stück „Highland Cathedral“. Dieses Konzert wird jedem Mitglied der Kapelle und besonders den Zuhörern stets in bester Erinnerung bleiben.

 

 

 Nürnberg, den 06.05.2016

Musikbetreuer

Stefan Rupprecht